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19.Treffen der Jugendgruppe

Treffen der Jugendgruppe am 7. Juli 2007 um 11.00 Uhr im Winterlager.
Wetter nicht schön, windig, kalt und regnerisch 12 – 13 Grad.

Anwesend: Henri, Robin, Cynthia, Kimberly, Florian und David sowie Marlene und Klaus. Die anderen hatten andere Sportverpflichtungen.

Als erstes erfolgte die Besichtigung unseres Kanus welches wir von unserem neuen Mitglied in der MK geschenkt bekommen haben. 6 Meter lang mit 4 Bänken, gut um auf dem Kanal das Paddeln zu lernen. Zwischen den Stegen macht es besonderen Spaß. Paddel sollen wir noch bekommen. Bei der Sitzprobe ist Klaus mit einer Bank runtergekracht, die Halterungen waren abgerissen, müssen neu anlaminiert werden. Die Kinder konnten sich aber erstmals ein Bild von dem Kanu machen.
Sodann wurde ein Name für das Boot gesucht und nach vielem hin- und her wurde mit 2/3 der Stimmen der Name "Schnelle Welle" gewählt. So soll unser Kanu dann heißen und jeder malte nach seinen Vorstellungen ein Bild von dem Boot. Damit war "Hafenarbeit beendet."
Im Winterlager stellte Marlene dann eine Kerze in ein Glas und erklärte "das Glasen" an Bord von Schiffen. Einen halben Schlag zu jeder halben Stunde und einen Doppelschlag zu jeder vollen Stunde von einmal bis viermal – jeweils in einem Vier-Stunden-Rhythmus - übten wir anschließend an einer Schiffsglocke und jeder durfte sich im Glasen ausprobieren.
Da das Wetter sich dann doch noch einigermaßen hielt wurde draußen auf dem Hof noch gespielt.
Offiziell Ende war 13.30 Uhr, einige Kinder sind aber noch im Hafen geblieben bis ca. 15.00 Uhr.
Eine genaue Beschreibung des Glasens findet Ihr unten auf dieser Seite in dem Bericht: Acht Glas, acht Gläser

Jugendwart
Marlene Völker

Die "Schnelle Welle" von den Kindern gemalt

Bitte rechts und links auf die kleinen Bilder klicken!

Acht Glas, acht Gläser

Zur Geschichte des Glasens
Ganz früher, so erzählen alte Seebären, wurden zur Zeitmessung Kerzen eingesetzt, die zum Schutz vor Wind und gegen die Feuergefahr in hohen Gläsern standen. In regelmäßigen Abständen waren Kugeln in den Rand gepresst. An den beim Abbrennen verbliebenen Kugeln konnte man die Zeit abschätzen. Kam die Kugel in den Schmelzbereich, fiel sie hörbar in das Glas - es "glaste" jeweils nach Ablauf einer halben Stunde. Die Kerzen hatten eine Brenndauer von gut vier Stunden. Fiel die achte Kugel ins Glas, war es Zeit für den Wachwechsel. Die nächste Wache zündete eine neue Kerze an.

Kerze und Glas als Zeitmesser
Das Wort "Glasen" lässt sich aber auch vom Umdrehen einer Sanduhr herleiten. Jedermann weiß, acht Glas Bier am Tresen haben eine andere Wirkung als acht Glas auf der Brücke eines Schiffes. Aber, beide lösen meist ein beschwingtes Gefühl aus. In einem Falle ist man häufig schon ziemlich "blau", im anderen endet eine vierstündige Wache. Das dem Glas an der Bar zugeordnete Zeitwort heißt "trinken", das der Brücke zugeordnete "glasen". Man glast, indem man die Glocke anschlägt, im Höchstfalle achtmal.
Der Brauch kommt aus einer Zeit, als Uhren an Bord noch nicht verwendbar waren, weil das übliche Uhrpendel schon bei leichtem Wellenschlag seekrank wurde. Man benötigte aber die genaue Tageszeit. Diese lieferte eine Sanduhr, ein achtförmiges Glas, aus dessen oberer Hälfte feiner Sand in die untere lief. Die normalen Sanduhren waren auf eine halbe Stunde geeicht, und mussten nach dem Auslaufen des Sandes blitzschnell "getörnt" werden. Danach wurde die Glocke angeschlagen, nach einer halben Stunde einmal, nach einer Stunde zweimal usw., nach vier Stunden achtmal.
Geht man heute vierstündige Wachen, dann wird bei acht Glasen dem neuen Rudergänger die Pinne in die Hand gedrückt. So hat man bei Schiffmittag, also, wenn die Sonne am höchsten gestanden ist, angefangen, mit dem Stundenglas zu zählen.
Da auch Seeleute Menschen aus Fleisch und Blut sind und wie Landratten Vorzüge und Fehler haben, wurde das Törnen der Sanduhr oftmals vergessen oder verbummelt. Dann wurde die sowieso ungenaue Tageszeit noch ungenauer. Darüber hat sich schon Columbus im Tagebuch seiner ersten Reise bitter beklagt. Abstellen konnte er aber die Bummelei genau so wenig wie der Kommandant der SEDOV heute.

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